catfishbrothers welsfischen welsangeln Thomas Ege

Vor knapp 35 Jahren hat mich bereits als kleiner Junge das Angelfieber gepackt. Ich war damals gerade mal 3 Jahre alt, als ich eine Art Unterschrift auf einen Aufnahmeantrag meines damaligen Fischereivereins gekritzelt habe. Mit meinem Vater und meinem Bruder nutzte ich von da an jede Gelegenheit um ans Wasser zu kommen. Schon als Kind haben mich die verschiedensten Angelgewässer fasziniert. Als Jugendlicher bekam ich durch meinen Verein oft die Möglichkeit, an vielen  verschiedenen Gewässern mein Hobby ausüben zu können. Lange Zeit war der Karpfen für mich Zielfisch Nummer 1. Im zarten Alter von ca. 19 Jahren reiste ich dann mit einer kleinen Gruppe das erste Mal an den Po um den Giganten des Süßwassers nachzustellen. Von da an bin ich dem Wallerfischen gänzlich verfallen. Das Fischen auf den Wels bedeutet für mich ABENTEUER!
Die Natur in vollen Zügen zu genießen und als Gast am Wasser ein Teil von ihr selbst zu werden. Den Naturgewalten in sämtlichen Formen ausgesetzt zu sein um den Fisch des Lebens ans Band zu bekommen. Am und auf dem Wasser zu nächtigen und einfach mal fernab vom Alltag die Seele baumeln zu lassen. Die Fischerei auf den Waller ist einfach so wunderschön und vielseitig. Egal ob Spinnfischen, Vertikalfischen oder Ansitzfischen.
Man muss sich immer wieder neue Methoden einfallen lassen um die schleimigen Bartelträger an die Leine zu bekommen.
Gerade am Po in Italien ist für mich der Reiz dahingehend sehr groß, da dort doch stetig andere Bedingungen am Wasser herrschen.
Es gibt für mich fast nichts Schöneres als am Wasser zu sitzen, die Landschaft und die Stille der Natur zu genießen. Dieser Moment wo die Angelrute krumm geht, der Bissanzeiger heult und das Adrenalin in mir hochschießt. Dieser Moment, wenn nach einem brachialen Drill erstmals der mächtige Schädel eines Wallers die Wasseroberfläche durchbricht. Dies sind nur ein paar Zeilen was für mich die Welsfischerei bedeutet. Ich hoffe dass ich solche Momente noch sehr lange genießen kann und wünsche Euch viel Petri Heil und stets straffe Schnüre.